Stimmen ehemaliger Manngeburtler

Günther M., 59J.

2012/2013 machte ich die Manngeburt bei Stefan, ein Meilenstein in meiner Spätentwicklung. Ich erlebte eine tiefe und nährende Verbundenheit in dem Männerkreis, die ich bis dahin nicht kannte und nicht mehr missen möchte. Heute, 2017, bin ich glücklich. Mein Leben ist bewegt und manchmal auch schmerzhaft. Viele selbstauferlegte, gesellschaftliche und familiäre Tabus habe ich über Bord geworfen. Selbstbestimmt meinen Weg gehen, ohne schlechtes Gewissen, wurde mein Credo. Und plötzlich öffnen sich neue Lebensräume, während sich Alte schliessen. Neugierig sein, forschen, inspiriert experimentieren… Ich hätte nie gedacht, dass das in meinem Alter noch möglich ist. Ich denke mit warmem Herzen an das, was ich loslassen konnte und was Vergangenheit ist und ich freu mich mit anregender Lebendigkeit auf das Neue, das kommt.

Nach beruflichem Burnout in der IT-Branche, habe ich jetzt das grosse Glück in Altersteilzeit ein gesichertes Einkommen zu haben. Ich bin dankbar, mein Leben nun nach meinem Tempo gestalten zu können, die Aufgaben, die noch auf mich warten, bewusst und mit Hingabe erledigen zu dürfen und meine Verantwortung für mich und mein Umfeld mit Freude tragen zu können.

Nach chronischer Ehekrise lebe ich seit neun Monaten in Trennung von meiner Ehefrau. Da warten noch einige Herausforderungen, Veränderungen und Übergänge auf mich. Unsere gemeinsamen erwachsenen Kinder bekommen auch die Wandlung zu spüren, doch ich vertraue darauf, dass sie ihren Weg finden und gehen werden, bei dem ich sie unterstützen will. 

Nun habe ich eine neue Frau an meiner Seite und denke manchmal: Hey Günther, bist du das… zwick mich… ja, das bin ich!

Martin K., 54J.

Vor der Manngeburt war ich in einer tiefen Lebenskrise. Nach Scheidung, MTB-Unfall und zwei Blasen-Op´s wusste ich nicht mehr, wie es weiter geht.

Die Manngeburt hat mir geholfen, mich wieder zu finden und zu wissen dass ich gut bin, so wie ich bin. Ich liebe mich! Ich habe wieder Kraft und Zuversicht. Und ich weiss heute, dass alles was passiert richtig ist und mir hilft, meinen Weg und meine Aufgabe hier zu finden und zu leben. Es gehen immer wieder tolle neue Türen auf und es kommen neue Menschen in mein Leben, die mich so nehmen und anerkennen wie ich bin. 

Die Rede von Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 begleitet mich seither. Diese endet wie folgt:

«Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.»

Wolfgang R., 54J.

Eine lange Suche nach mir selbst brachte mich 2013 zu einem Info-Abend zur Manngeburt. Nach zwei gescheiterten Ehen und einem Stillstand in meinem Berufsleben hatte ich schon fast aufgegeben. 

Mit der Manngeburt und der professionellen Arbeit von Stefan Wolff habe ich meine Themen angepackt. Zum ersten Mal erlebte ich die positiven Seiten einer Männergruppe. Hier fand ich zunächst «Leidensgenossen» und mit der Zeit echte Männerfreundschaften.

Die neun Monate sind sehr intensiv gewesen und haben mich an mein Ziel gebracht. Ich lebe nun intensiv und mit Lebensfreude meine neue Partnerschaft, mein Leben und meinen Beruf.

Michael S., 27J.

Die Manngeburt war mit Anfang 20 der Start auf dem Weg in meine eigene Kraft. Die Männergemeinschaft war toll. Ich bekam eine Basis, ein stabiles Fundament, auf dem ich aufbauen konnte - sowohl im Innen, als auch im Aussen.

Heute kann ich wahrhaftig ich selbst sein. Ich arbeite selbstbestimmt als Coach und führe eine ehrliche und erfüllende Beziehung.

Albert K., 50J.

Durch die Manngeburt habe ich meine Ehe gerettet. Heute betrachtete ich meine Frau und wundere mich jedes Mal über mein unverschämtes Glück, das ich mit ihr habe.

Stefan Wolff hat für eine Gruppe von 12 Männern einen schützenden und nährenden Raum aufgebaut, der genug Platz für einen jeden bot, er selbst zu sein, aber diesen Raum auch mit einer Vehemenz gegen jegliche Vereinnahmung durch ein einzelnes Ich verteidigt. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, und ich achte ihn dafür hoch.

Ich habe im Council gelernt, einer Gruppe von Männern das Wesentliche, was mein Herz gerade bewegt, mitzuteilen, und im Gegenzug mit Respekt und Aufmerksamkeit jedem anderen dabei zuzuhören, wenn er an der Reihe war. Am meisten habe ich über mich selbst erfahren, wenn mich aus der Gruppe jemand aufgeregt hatte, und ich erkannt habe, dass dies etwas mit mir zu tun hat, und nicht mit dem anderen. Für diese Gelegenheiten bin ich jedem Einzelnen der Männer sehr dankbar.

In der Manngeburt habe ich gelernt, dass eine körperliche oder emotionale Erfahrung viel tiefer geht als irgend etwas nur Gedachtes. Die Visionssuche hat mir gezeigt, wohin ich mich aufmachen muss. Auf meinem Weg habe ich schon Erfolge und auch Rückschläge erlebt, aber ich weiss nun endlich, wohin die Reise geht.